21. Februar 2018

Mangelernährung bei chronischen Magendarmerkrankungen

Auslöser für verschiedene Krankheiten

Der Darmkrebsmonat März ruft Menschen ab 50 Jahren dazu auf, sich regelmäßig einer Früherkennungsuntersuchung zu unterziehen. Denn bei jeder siebten Krebserkrankung in Deutschland handelt es sich um Darmkrebs. Der Heilungsprozess verläuft in den meisten Fällen positiv – vorausgesetzt die Krankheit wird frühzeitig erkannt. Auch Menschen mit chronischen Magendarmerkrankungen haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Sie sollten nach Beginn der Krankheit eine entsprechende Vorsorge einleiten.

Zu chronischen Magen-Darm-Erkrankungen zählen neben Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa auch eine chronische Gastritis. Betroffene haben nicht nur mit einem erhöhten Krebsrisiko, sondern häufig auch mit Nährstoffmangel und ungewolltem Gewichtsverlust zu kämpfen.  Dies liegt zum einen daran, dass die Erkrankungen das Verdauungssystem massiv belasten. In der Folge kann der Körper Nährstoffe nicht mehr richtig verarbeiten. Zum anderen kommt es durch Symptome wie Erbrechen oder starkem Durchfall zu weiteren Nährstoff- und Gewichtsverlusten. Die Angst vor solch akuten Symptomen kann zusätzlich dazu führen, dass Betroffene das Essen meiden.

Nährstoffmangel und Gewichtsverlust gezielt entgegenwirken
Therapieoptionen sind so unterschiedlich, wie die einzelnen Krankheitsverläufe selbst. Daher sollten Ernährungstherapien stets individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Besonders bei akuten Schüben kann hochkalorische Trinknahrung eine Lösung sein. Sie stellt die Energie- und Nährstoffzufuhr sicher und kann somit einer Mangelernährung vorbeugen.

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