07. November 2017

Mangelernährung im Alter

Wenn Oma nicht mehr richtig isst

Beim Thema Mangelernährung denken viele an die Dritte Welt. Dass auch in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen darunter leiden, bleibt häufig unentdeckt. Zur Risikogruppe gehören vor allem ältere und chronisch kranke Menschen.

Wie können Angehörige erkennen, dass ihre Eltern oder Großeltern zu wenig essen? Erste Anzeichen sind zum Beispiel Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Auch die Wundheilung verschlechtert sich, sodass Entzündungen im Mund und an den Lippen häufiger auftreten. Auffallend ist ein starker Gewichtsverlust innerhalb weniger Monate.

Ältere Menschen brauchen im Allgemeinen zwar insgesamt weniger Kalorien, da sie körperlich nicht so aktiv sind. Ihr täglicher Bedarf an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen nimmt jedoch nicht ab. Hier liegt die Herausforderung: Ältere Menschen müssen Lebensmittel besonders bewusst auswählen und regelmäßig essen

Eine chronische Mangelernährung kann das Immunsystem beeinträchtigen und die Funktion von inneren Organen wie Herz und Lunge stören. Außerdem erschwert sie den Heilungsprozess von Krankheiten. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung im Alter besonders wichtig. Auch Trinknahrung kann dabei helfen den Kalorienbedarf der Betroffenen zu decken.

Mit der neuen Kampagne „Gesundheit hat Gewicht“ will der Diätverband e. V. in Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern von Trinknahrung über das Thema Mangelernährung aufklären. Dort finden Interessierte weiterführende Informationen und Ernährungstipps.

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