Die Symptome von Mangelernährung?

Mangelernährung wird häufig sehr spät festgestellt. Vor allem bei älteren Menschen werden Symptome oft zu Unrecht als normale Folge des Alterns eingeordnet.

Mangelernährung – Schleichend und oft unbemerkt

Erste Anzeichen einer Mangelernährung können körperliche Schwäche, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit sein. Auch die ungewollte Gewichtsabnahme ist ein wichtiger Hinweis. Unverkennbar ist diese am Zuweitwerden der Kleidung, an einem eingefallenen Gesicht und knochigen Händen und Fingern. Die Ausprägung und Intensität der Symptome hängt vor allem davon ab, wie lange die Unter- bzw. Fehlversorgung bereits besteht und welche Nährstoffe bei der Ernährung fehlen.

Von Kopfschmerzen bis zu Sehstörungen

Fehlt dem Körper Eiweiß, können unter anderem Muskelschwäche, eine Abnahme der Muskulatur und starker Haarausfall die Folge sein. Ein Mangel an Kohlenhydraten kann sich zum Beispiel in Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen sowie Konzentrations- und Sehstörungen äußern.

Auch Haut und Schleimhäute sind betroffen

Ist die Mangelernährung mit fehlenden Vitaminen, Spurenelementen und/oder Elektrolyten verbunden, können sich Veränderungen der Haut und der Schleimhäute zeigen. Die Haut ist schlaff und kann auffällig verfärbt sein. Auch verzögert sich vielfach die Wundheilung. Im Mundraum kommt es bei Betroffenen häufig zu schmerzhaften Entzündungen der Schleimhäute und des Zahnfleisches. Die Lippen sind aufgesprungen und die Mundwinkel rissig. Anzeichen für Mangelernährung können darüber hinaus auch Rillen bzw. Flecken auf den Fingernägeln sein. Oft geht das Sehvermögen zurück und Nachtblindheit stellt sich ein. Auch neurologische Einschränkungen sind in Folge eines Nährstoffmangels keine Seltenheit.

Hier gibt es weitere Informationen über Trinknahrung/Mangelernährung: