Die Folgen von Mangelernährung

Eine längere Unterversorgung mit Kalorien und lebensnotwendigen Nährstoffen kann schwerwiegende Folgen für Betroffene haben. Umso wichtiger ist es, die Symptome rechtzeitig zu erkennen, um Komplikationen zu vermeiden.

Erste Anzeichen von mangelernährung erkennen

Neben ungewolltem Gewichtsverlust zeigen sich relativ schnell Symptome wie körperliche Schwäche, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Antriebsarmut. Auch treten häufig Blutdruck- und Blutzuckerunregelmäßigkeiten, Sehstörungen, brüchige Nägel und Haarausfall auf.

Ohne Behandlung sind die Konsequenzen weitreichend

Bei einem anhaltenden Defizit an Nährstoffen sind körperliche Beeinträchtigungen und Störungen der inneren Organe wie Herz, Lunge und Nieren vorprogrammiert. Außerdem beeinträchtigt Mangelernährung die Immunfunktion. Das Risiko für Infektionen ist erhöht. Die Wundheilung ist verzögert. Insbesondere bei chronisch kranken Menschen hat ein schlechter Ernährungszustand oftmals schwerwiegende Folgen:  Die Betroffenen müssen mit mehr Komplikationen während des Krankheitsverlaufs rechnen und haben ein erhöhtes Sterberisiko. Für den ohnehin geschwächten Patienten sind derartige Komplikationen eine große Belastung. Mit einer besseren Ernährungssituation ließe sich diese vielfach vermeiden.

Bei Mangelernährung nachgewiesen mehr Komplikationen

Eine europaweite Studie an mehr als 5.000 Patienten in 26 Krankenhäusern hat die Komplikationsrate während des Krankenhausaufenthaltes näher untersucht. Danach sind Erkrankte mit Mangelernährung und einem Risiko für Mangelernährung fast dreimal häufiger von Komplikationen betroffen als mit Nährstoffen ausreichend versorgte Patienten.

Hier gibt es weitere Informationen über Trinknahrung/Mangelernährung: