Was ist Mangelernährung?

Bei Mangelernährung denken viele an hungernde Menschen aus der Dritten Welt. Doch auch in Deutschland leiden vor allem Senioren und chronisch Kranke an Nährstoffmangel.

Kommt häufiger vor, als wir denken

Nimmt man die Weltgesundheitsorganisation als Bemessungsgrundlage, bei der Personen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 18,5 kg/m2 als mangelernährt gelten, sind 1.600.000 Deutsche betroffen. Bei älteren Menschen liegt bereits bei einem BMI von unter 20 kg/m2 eine Mangelernährung vor. Die Gründe dafür sind vielfältig. Symptome der Mangelernährung entstehen ganz allmählich, wodurch die Folgen oft nicht als solche erkannt werden. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schwäche oder auch ungewollter Gewichtsverlust werden als normale Alterserscheinungen abgetan. Die Konsequenz: Häufig leiden Betroffene dadurch an einer eingeschränkten Lebensqualität. Das muss nicht sein.

Quantitative und qualitative Mangelernährung

Mediziner unterscheiden zwei Arten: die quantitative und qualitative Mangelernährung. Bei der quantitativen Mangelernährung, auch Unterernährung genannt, nimmt der Betroffene insgesamt zu wenig Nahrung zu sich. Es kommt langfristig zu einer Unterversorgung von lebensnotwendiger Energie und Nährstoffen. Die qualitative Mangelernährung hingegen ist eine Form der Fehlernährung. Der Körper nimmt genug Energie über die Nahrung auf, aber er wird nicht mit lebenswichtigen Nährstoffen (z. B. Eiweiß, Vitamine) in ausreichender Menge versorgt. Unser Ziel: Die Betroffenen sollen informiert werden und selber erkennen,  dass ihr Körper mehr Nährstoffe und Energie benötigt. Nur so kann der Speiseplan verbessert werden, damit der Körper wieder optimal funktioniert.

Hier gibt es weitere Informationen über Trinknahrung/Mangelernährung: